Monday, January 26, 2015

Gott ist Liebe und Gott ist Gerechtigkeit

(Geschrieben von Peter Voigt)
Liebe und Gerechtigkeit sind zwei der Eigenschaften Gottes, oder wenn Sie sagen wollen, ein Teil von Gottes Charakter. Die beiden Attribute Gottes scheinen sich manchmal zu widersprechen, auf der einen Seite liebt Gott alle, und auf der anderen Seite ist er der strenge Richter der Sünde und Ungehorsams bestraft.

Viele Menschen, sogar einige Christen sagen, wenn Gott Liebe ist, wie kann er dann Menschen in die Hölle und zu ewiger Verdammnis senden.

Zuerst lassen Sie mich die beiden Attribute, eins nach dem anderen, erklären. Die Bibel sagt in 1. Kor. 13:4-7:
"Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht. Sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu. Sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freuet sich aber der Wahrheit; Sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles."


In Johannes 3:16 sagt die Schrift:
"Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe."

Nun wollen wir einen Blick auf Gerechtigkeit werfen. Es ist im Wörterbuch als ehrlich, gerecht, moralich und rechtschaffen beschrieben. Deshalb ist Gott gerecht moralisch, aufrichtig und ehrlich und kann keine Sünde, Rebellion und keinen Ungehorsam dulden. Gott verkündet seine Gerechtigkeit und daß er die Welt richte werde. Wenn wir sündigen, fehlen wir das Ziel oder den Standard, den Gott uns gesetzt hat, und wir sind in seiner Schuld.

Psalm 50:6 sagt:
"Und die Himmel verkünden seine Gerechtigkeit, denn Gott selbst ist Richter."

Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen, die etwas mehr menschliches Verständnis zu dieser Situation bringen kann. In mittelalterlichen Zeiten, wenn ein Mann große Schulden hatte, wurde er ins Gefängnis geworfen, der auch als Schuldenturm bekannt war. Dies war ein Verlies, kalt, nass und feucht und mit fast keinem Licht. Seine Nahrung war nur Wasser und Brot oder manchmal eine wässrige Mehlsuppe.

Er mußte in dieser Situation verbleiben, bis seine Schulden bezahlt wurden. Sicherlich war er nicht selbst in der Lage, für seine Schulden aufzukommen, und so verließ er sich auf Familienmitglieder, Freunde oder auch auf einen barmherzigen Samariter. Wenn niemand für seine Schulden bezahlte, würde er in diesem Verlies verrotten bis er starb und nur der Tod befreite ihn von seiner Schuld.

Um aus dieser Situation heraus zu kommen, jemand mußte seine Schulden bezahlen und das einzige, was er zu tun hatte, war die gute Tat zu akzeptieren, und dann wurde er freigesetzt.

Die Menschheit befindet sich in einer gleichen Situation. Wir begehen alle jeden Tag und unser ganzes Leben lang Sünden, und unsere Schulden zu Gott, unserem himmlischen Vater, steigen auf enorme Ausmaße an. Sie mögen sagen, ich bin doch gar nicht so schlimm, ich habe niemanden umgebracht, aber lassen Sie sich sagen, es gibt viele Sünden, die wir auf einer täglichen Basis begehen.

1. Wir nehmen Sachen, die uns nicht gehören,
2. Wir sagen nicht immer die Wahrheit
3. Wir brechen die Ehe und haben Sex außerhalb der Ehe
4. Wir haben unsere Idole wie Häuser, Autos, Geld, etc.
5. Wir geben Gott nicht die Ehre, die er verdient
6. In der Tat es gibt viel zu viele Sünden, um sie hier alle aufzählen.

Gott sagt in Römer 6:23
"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn."

Deshalb sind wir, wie der Mann im Schuldenturm, und können nicht für unsere Schulden bezahlen und sind deshalb verurteilt zu einem Leben im Gefängnis (Hölle) und danach zum Tod (Feuersee), wenn niemand kommt, um uns zu retten.

Gott selbst hat einen Ausweg aus dieser Situation bereitet. Er schickte seinen eingeborenen Sohn, geboren in einem menschlichen Körper, der unter uns lebte. Er lebte ein sündenloses Leben und hätte daher nicht sterben müssen. Jesus, aber gab sein Leben aus seinen eigenen freien Willen, um für unsere Schulden zu bezahlen. Er wurde für uns gekreuzigt, und wenn wir sein Opfer akzeptieren und Buße tun, werden wir freigesetzt, und es werden uns unsere Sünden vergeben. Als Zugabe gibt uns der himmlische Vater noch ein Geschenk, das Geschenk des ewigen Lebens. Was für ein Akt der höchsten Liebe, durch den gerechten Gott; er bestraft seinen eingeborenen Sohn, um uns von der ewigen Verdammnis zu retten.

Aber wenn wir das Opfer Jesu Christi ablehnen, und die Tatsache, daß er für unsere Schulden am Kreuz bezahlt hat, dann gibt es keine Hoffnung mehr für uns, und wir werden, wie der Mann im Schuldenturm, enden, in der ewigen Verdammnis.

Darum sagt Jesus in Johannes 14:6
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich."

No comments: