Monday, April 23, 2012

Ein Bund mit dem Tod

(Geschrieben von Jack Kelley)
„Darum hört das Wort des Herrn, ihr Spötter, die ihr über dieses Volk herrscht, das in Jerusalem ist! Weil ihr sprecht: ‚Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und einen Vertrag mit dem Totenreich gemacht; wenn die überschwemmende Flut daherkommt, wird sie nicht zu uns gelangen; denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Betrug uns geborgen!‘ — darum, so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Stein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der aufs festeste gegründet ist: wer glaubt, der flieht nicht! Und ich will das Recht zur Richtschnur machen und die Gerechtigkeit zur Waage; der Hagel wird eure Lügenzuflucht wegreißen, und die Wasser sollen euer Versteck wegschwemmen. Und euer Bund mit dem Tod wird ausser Kraft gesetzt, und euer Vertrag mit dem Totenreich hat keinen Bestand. Wenn die überschwemmende Flut daherfährt, so werdet ihr von ihr zermalmt werden.“ (Jesaja 28:14-18).

Über diesen Abschnitt aus Jesaja habe ich vor sechs Jahren zum ersten Mal geschrieben. Zu dieser Zeit war Israel gerade dabei, den Gaza-Streifen aufzugeben in der Hoffnung, einem Frieden mit den Palästinensern näher zu kommen. Seither sind die Umstände für das Jüdische Volk nur schlechter geworden. Jede Anstrengung, die sie unternommen haben, um der Weltmeinung einen Gefallen zu erweisen, hat sie geschwächt zurückgelassen, während ihre Feinde stärker geworden sind.

Tuesday, April 10, 2012

Warum soll ich an Christi Auferstehung glauben?

(von GotQuestions.org)
Antwort:
Es ist eine feststehende Tatsache, dass Jesus Christus im ersten Jahrhundert n. Chr. in Judäa unter Pontius Pilatus durch Kreuzigung im Auftrag des jüdischen Sanhedrins öffentlich hingerichtet wurde. Die nicht christlichen, historischen Aufzeichnungen von Flavius Josephus, Cornelius Tacitus, Lukian von Samosata, Maimonides und sogar des jüdischen Sanhedrins bestätigen die Augenzeugenberichte der ersten Christen bezüglich dieser wichtigen historischen Aspekte des Todes Jesu.

Was Seine Auferstehung angeht, so gibt es mehrere Beweisführungen, die zu einem interessanten Gerichtsprozess beitragen. Der verstorbene juristische Experte und internationale Politiker Sir Lionel Luckhoo (im „Guiness-Buch der Rekorde“ für beispiellose 245 aufeinanderfolgende Freisprüche in Mordprozessen bekannt) verkörperte die christliche Begeisterung und das Vertrauen in die prozessuale Beweiskraft der Auferstehung, als er schrieb: “Ich habe mehr als 42 Jahre als Strafverteidiger in unterschiedlichen Weltteilen verbracht und praktiziere den Beruf immer noch. Ich habe Glück gehabt, eine Reihe von Erfolgen in Gerichtsverfahren zu sichern, und ich sage ausdrücklich, dass der Beweis für die Auferstehung Jesu Christi so überwältigend ist, dass er zur Anerkennung anhand des Beweismaterials zwingt, das nicht den geringsten Platz für Zweifel lässt.”

Monday, March 26, 2012

Frieden und Sicherheit

(Geschrieben von Jack Kelley)
„1 Von den Zeiten und Stunden aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. 2 Denn ihr wisset ja genau, dass der Tag des HERRN kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn sie sagen werden: «Friede und Sicherheit», dann wird SIE das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.“ (1. Thess. 5:1-3).

Die einzige Zeit, in der Menschen mit Sicherheit von „Friede und Sicherheit“ reden, ist unmittelbar nachdem sie die Erfahrungen der Schrecknisse eines Krieges gemacht haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich als Kind Filme gesehen haben, in denen die Leute auf den Straßen von New York getanzt haben, nachdem sie erfahren hatten, dass der Zweite Weltkrieg endlich vorbei war. Das Militär war verschwunden, und die Menschen brachten überall ihre Freude darüber zum Ausdruck, weil sie nun Frieden erwarteten.

Natürlich stellte sich das als Illusion heraus. Kaum 5 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich Amerika erneut im Krieg. Diesmal gegen Korea. Aber Menschen haben einen erstaunlichen Sinn für Optimismus, selbst wenn er auf einer Illusion basiert. Ich glaube, dass sich das im Jahr 2012 erneut bestätigen wird. Ich denke, dass die Umstände reif für einen kurzen, aber sehr intensiven Krieg im Nahen Osten sind.

Friday, February 17, 2012

Die Macht der Verführung

(Geschrieben von Jack Kelley)
„Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit grosser Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.“ (2 Thess. 2:9-12)

Es ist kein Geheimnis, dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad zwanghaft mit dem Kommen einer schiitischen Messias-Figur, dem Al Mahdi, beschäftigt ist. Daher wächst die Besorgnis, dass der Iran mit seinen Atomwaffen eine globale Unruhe anrichten wird, die Ahmadinedschad für notwendig hält, um die Weltbühne für das Kommen des Mahdi vorzubereiten. Jüngste Ereignisse scheinen dies zu bestätigen. Nachdem der Iran jahrelang beteuert hatte, dass seine Atomambitionen rein friedlichen Zwecken dienten, wurde zum Beispiel jetzt die Absicht verkündet, noch in diesem Jahr einen atomaren Sprengkopf von einer Kilotonne zu testen. Man nimmt an, dass Irans Führer so bald wie möglich Irans Status als Atommacht als vollendete Tatsache verkünden wird.

Tuesday, January 31, 2012

Schwierige Zeiten

(Geschrieben von Ron Graham)
Heute ist es ganz anders als gestern. Morgen wird nichts so sein wie heute. Aber eins ist sicher, es vergeht kein Tag, an dem wir nicht davon lesen oder hören, dass die Welt zugrunde geht – auseinander bricht, am Ende ist. Heute gibt es so viele Zeichen dafür, die die Befürchtungen der Menschen verstärken, dass wir einer Katastrophe entgegen gehen: „Und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.“ (Lukas 21:26). Es ist offensichtlich, dass die Titelzeilen, mit denen wir heutzutage bombardiert werden, unsere Seelen beunruhigen.

Friday, January 6, 2012

Ein Taumelkelch

(Geschrieben von Jack Kelley)
„Dies ist die Last, das Wort des Herrn über Israel: Es spricht der Herr, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung Jerusalems. Und es soll geschehen an jenem Tag, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewisslich daran wund reissen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.“ (Sacharja 12:1-3).

Es stimmt, dass die letztendliche Erfüllung dieser Bibelstelle ganz am Ende des Zeitalters stattfinden wird, aber ein sorgfältiges Lesen zeigt die progressive Natur der Prophetie. Zuerst werden die Nachbarstaaten taumeln, während sowohl Juda (West Bank) als auch Jerusalem belagert werden. Und schliesslich werden alle Nationen der Erde involviert sein, und diejenigen, die gegen Jerusalem marschieren, werden sich selbst verletzen. Und übersehen Sie bitte den Autor nicht, der sich selber identifiziert: Der Eine, der den Himmel ausspannt, die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet. Es gibt keinen Zweifel, Wer hier spricht, darum sollten wir besser aufmerksam sein.

Sunday, December 4, 2011

Die letzten Weihnachten?

(Geschrieben von Jack Kelley)
Ob Sie nun Artikel von Bibelgelehrten bezüglich der Nähe der Entrückung verfolgen, oder Voraussagen von Finanzexperten bezüglich der Nähe des wirtschaftlichen Untergangs, die Botschaft ist die gleiche. Das könnte sehr gut das letzte Mal sein, dass wir Weihnachten so feiern, wie wir es bisher gekannt haben.

Und das ist eine gute Sache. Weil Weihnachten für viele Menschen nichts anderes als eine jährliche Übung im Ausgeben von Geld geworden ist, das wir gar nicht haben, um Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen, für die Menschen auf unserer Liste, von denen wir einige nicht einmal mögen. Fügen Sie diesem noch die traurige Tatsache hinzu, dass es dieses Jahr viele Familien von einem Haus aus tun, das nicht mehr ihnen gehört, und dann können Sie das Level erkennen, auf das die Welt gesunken ist.

Monday, November 28, 2011

Das Ende der Letzten Tage

(Geschrieben von Matt Leasher)
In den Jahrzehnten, die auf die Wiedergeburt von Israel als Nation im Jahr 1948 folgten, haben Bibelprophetiegelehrte verkündet, dass wir uns in den Letzten Tagen befinden, und dass Jesus Christus bald kommt. Als aber ein Jahrzehnt nach dem anderen vorüberging, wurden viele Christen dieser Botschaft, dass wir uns in den Letzten Tagen befinden, überdrüssig, und sie haben gemutmasst, dass die Rückkehr von Jesus Christus noch weit weg ist. Das Problem bei diesen Menschen, die ihre Hoffnung in die baldige Rückkehr von Jesus Christus verlieren, ist, dass sie nicht genau verstehen, was die Letzten Tage im Licht des grossen Bildes sind.

Hebräer 1:1-2 sagt uns, dass die Periode, die als „Letzte Tage“ bekannt ist, begonnen hat, als Jesus Christus in die Welt kam: „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen.“

Sunday, November 13, 2011

Arabischer Frühling und der islamische Winter

(Geschrieben von Todd Strandberg)
So etwas wie gute Nachrichten aus dem Mittleren Osten gibt es nicht. Jeder positiven Bewegung folgt schliesslich eine negative Konsequenz. Im Artikel von letzter Woche habe ich den Untergang des libyschen Diktators Moammar Gadhafi aufgezeigt. Einige Leute haben meinen Kommentar über seinen Tod als ein gutes Zeichen für Libyen verstanden. Wenn Sie meine Kommentare die letzten Jahre verfolgt haben, dann wissen Sie, dass ich keine Hoffnung sehe, dass die muslimische Welt jemals zur Wiege der Demokratie wird.

Die Unruhen des arabischen Frühlings haben dazu geführt, dass die westlichen Politiker und die liberalen Medien für mehrere Monate erfreut wurden. Sie haben sich alle gefreut, dass ein Diktator nach dem anderen von der Macht entfernt wurde. Jetzt, da der politische Prozess beginnt, zeigt es sich jedoch, dass radikale Islamisten die Oberhand in der Region haben, und der Optimismus beginnt zu schwinden.

Monday, November 7, 2011

Das Sterben des Lammes Gottes

(Geschrieben von Marcel Malgo)
Das Sterben des Herrn Jesus Christus, des Lammes Gottes, war das Schlimmste, was je ein Mensch auf Erden durchmachen musste. Jesus war ja nebst Seiner Gottessohnschaft auch Mensch, als Er auf Golgatha starb.

Der Herr wurde um die dritte Stunde gekreuzigt (Mk 15,25), das ist 9.00 Uhr vormittags. Und in der neunten Stunde (V 34) – das ist um 15.00 Uhr – stiess Er den lauten, so erschütternden Schrei aus: «Eli, Eli, lama asabtani? Das heisst übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» (Mk 15,34).

Das bedeutet also, dass Jesus Christus – als Er diesen Schrei ausstiess – bereits sechs Stunden lang in grauenhafter Einsamkeit am Kreuz hing! Gott der Vater hatte, solange der Sohn am Kreuz hing, Seinen Blick von Ihm abgewandt. Denn am Kreuz hing nicht nur irgendein Sünder. Nein, da hing Einer, der zur Sünde gemacht worden war! «Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt» (2.Kor 5,21).

Saturday, October 22, 2011

Prophetie und Politik

(Geschrieben von Jack Kinsella)
Der Antichrist hat nur 7 Jahre, um das alles zu vollbringen, was die Bibel über ihn aussagt. Diese Zeit reicht nicht aus, um all die notwendigen religiösen, wirtschaftlichen und politischen Infrastrukturen aufzubauen, von denen die Heilige Schrift spricht. Damit der Antichrist die Zügel der globalen Regierung in die Hand nehmen kann, muss irgen djemand zuvor die Pferde vor den Karren gespannt haben.

Die UNO macht Anstalten, sich selbst in die Position einer funktionellen globalen Regierung zu erheben. Der heutige Stand der Dinge ist, dass die UNO zu ineffektiv ist, dass ihr solch eine Machtstellung anvertraut werden könnte, doch die Welt ist sich sehr wohl bewusst, dass es irgendeine Form eines globalen Regierungssystems geben MUSS.

Wednesday, October 12, 2011

Richterstuhl Christi: das Preisgericht

(Geschrieben von Thomas Lieth)
«Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse» (2.Kor 5,10).

Bei den Empfängern des zweiten Korintherbriefes handelte es sich um Kinder Gottes, um wiedergeborene Seelen, die einst beim Herrn sein werden. Und doch ist in 2. Korinther 5,10 von einem kommenden Gericht die Rede. «Denn wir alle», so steht es geschrieben, «müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden». Der Apostel Paulus bezieht sich ausdrücklich mit ein, indem er «wir» sagt. Auf den ersten Blick scheint das ein Widerspruch zu sein, wenn es demgegenüber in Johannes 5,24 heisst: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurch gedrungen.